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Willkommen im Alten- und Pflegeheim Montabaur.

Wenn unsere Kinder eigene Kinder haben und Freunde oder Ehepartner versterben, sind wir immer öfter allein mit unseren Sorgen und Ängsten. Alltägliches wird mühseliger. Wir brauchen mehr Hilfe und fühlen uns dadurch nicht selten als Last für andere. Das geht auch anders: Hier leben Sie in familiärer Gemeinschaft, bestens versorgt durch kompetente Pflege.

Stadtnähe

 

Träger unserer Einrichtung ist die Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur gemeinnützige GmbH.

Gesellschafter ist die Stiftung Hospitalfonds der Stadt Montabaur. Verwalterin der Stiftung ist die Stadt Montabaur, vertreten durch die Organe Bürgermeister und Stadtrat. Aufsichtsgremium ist ein vom Stadtrat gewählter Stiftungsausschuss. Das Aufsichtsgremium der GmbH ist ein Aufsichtsrat, der ebenso vom Stadtrat mit Personenidentität zum Stiftungsausschuss gewählt wird.

Oktoberfest – Vorankündigung

Am 26. September feiern wir unser traditionelles Oktoberfest. Mit Brezel, Weißwurst, Sauerkraut und Bier heißt es auch bei uns „o zapft iss“. DJ Gerry wird  mit seinen flotten Rhythmen wieder dazu beitragen, dass auch der älteste Bewohner das Tanzbein...

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Tag der Begegnung – Vorankündigung

Vorweihnachtlicher Markt mit viel Selbstgemachtem. Ein besonderes  Highlight ist auch in diesem Jahr wieder der Tag der Begegnung. Am Sonntag den 25.11.2018, ab 14.00 Uhr, werden Weihnachtsfloristik, Schmuck, Holzspielzeug, selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und...

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Wallfahrt nach Wirzenborn

Bei wunderschönem,  sonnigem Spätsommerwetter war die Behindertenwallfahrt nach Wirzenborn ein voller Erfolg. Mit tatkräftiger Unterstützung der Mitarbeiter der katholischen und evangelischen Gemeinde und vielen ehrenamtlichen Helfern konnten wir eine Eins- zu...

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Angehörigensprechstunde

In Kooperation mit dem Demenz-Netzwerk-Montabaur-Wirges-Wallmerod findet an jedem                   2. Donnerstag im Monat, von 16.00 – 18.00 Uhr, eine Angehörigensprechstunde im Krankenhaus Montabaur, geriatrische Abteilung, statt. Wir als Kooperationspartner des...

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Apfelsaft selbstgemacht

Viel Vergnügen hatten BewohnerInnen und die MitarbeiterInnen beim Apfelsaft herstellen. Die Apfelernte in diesem Jahr war reichlich, so daß sich wieder einmal, wie vor einigen Jahren, die Gelegenheit bot, selbstgemachten Apfelsaft zu pressen. Professionell mit einer...

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Gartenfest im Alten- und Pflegeheim mit der Bundespolizei

Lehrgruppe 24 der Bundespolizeiausbildungsstätte Diez packt tatkräftig an Am 02.06.2018 wurden die Pfleger des „Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds Montabaur gemeinnützige GmbH“ bei der Gestaltung und Ausführung eines Gartenfestes tatkräftig durch die...

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Herausragende Kompetenz

Qualität ist uns wichtig und Sie haben allen Grund, höchste Qualität von uns zu erwarten – fachlich und im menschlichen Miteinander!

Wir beachten die Einhaltung der nationalen Standards in allen Fachbereichen, wie Pflege, Küche, Hauswirtschaft, Haustechnik und Verwaltung. Die Pflegequalität in unserer Einrichtung wird engmaschig durch unser Qualitätswesen begleitet, weiterentwickelt und überwacht. Dazu gehören individuelle und zielgerichtete Schulungen sowie regelmäßige Qualitätszirkel. Neueste pflegewissenschaftliche Erkenntnisse fließen dabei laufend in unsere Arbeit ein.

Um die Lebensqualität, die Zufriedenheit der Bewohner sicherzustellen, arbeiten die unterschiedlichen Berufsgruppen „Hand in Hand und mit Herz und Hand“ zusammen.

Unsere Leistungen spiegeln sich unter anderem durch eine sehr gute Benotung bei der jährlichen Regelbegutachtung durch den MDK wieder. Jedoch viel wichtiger ist uns, die Zufriedenheit unserer Bewohner, welche wir 1x im Jahr mittels eines Fragebogens, erheben. Das Ergebnis der Bewohnerbefragung war auch in diesem Jahr äußerst positiv. Hierrüber freuen wir uns.

Die Ergebnisse der MDK-Begutachtung sowie der internen Bewohnerbefragung werden uns anspornen, unsere Bemühungen zur Verbesserung der Qualität in allen Fachbereichen kontinuierlich auszubauen.

Wir schaffen nicht nur Freiräume für die berufliche und persönliche Entfaltung unserer Mitarbeiter, wir fördern zielgerichtete Fort- und Weiterbildung und sichern somit unsere Qualität und damit die Zufriedenheit der Bewohner.

Allein im Jahr 2016 und 2017 haben wir beispielhaft 20 Pflegefachkräfte zur Gerontopsychiatrischen Pflegefachkraft (berufsbegleitende Weiterbildung; Stundenumfang: 466) weitergebildet. Unsere Mitarbeiter werden in allen Fachbereichen nach dem Psychobiographischen Pflegemodell nach Prof. E. Böhm (für Menschen mit dementiellen Veränderungen), qualifiziert. Die Wohnbereiche Färberbach und Sommerwiese wurden erstmalig im Jahr 2004 zertifiziert und in regelmäßigen Abständen rezertifiziert. Die letzte Rezertifizierung erfolgte 2016 mit sehr großem Erfolg. Unsere Mitarbeiter sind hochqualifiziert für die Pflege und Betreuung dementiell erkrankter Menschen.

Weiterhin verfügen wir über zwei ausgebildete Wundtherapeutinnen und für die Ausbildung zur Altenpflegerin / zum Altenpfleger stehen uns 3 Praxisanleiterinnen zur Verfügung. Um die geforderten Qualitätskriterien Hygiene des MRE-Netzwerkes zu erfüllen, unterstützen uns 3 Hygienefachkräfte und für die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen halten wir in jedem Wohnbereich eine Palliativfachkraft vor.

Dies sind nur einige Beispiele aus unserem Weiterbildungskonzept und wir sind sehr stolz und freuen uns, unsere engagierten Mitarbeiter auf ganz unterschiedliche Weise wirken zu sehen. Jeder Einzelne, auf seine ganz besondere und individuelle Art.

Uns ist sehr bewusst,  dass selbstverantwortlich handelnde Mitarbeiter nicht immer alles richtig machen. Wir sehen in Fehlern auch eine Chance zur Weiterentwicklung und Innovation. Unser Anspruch an die persönliche und fachliche Kompetenz unserer Mitarbeiter jedoch ist hoch. Die Weiterentwicklung unserer Einrichtung verstehen wir als Chance und ständige Herausforderung.

Palliativversorgung
Die Versorgung schwerstkranker und sterbender älterer Menschen ist einer der Schwerpunkte unserer Einrichtung. Wo ein Heilen nicht mehr möglich ist, sollte man versuchen, Leiden zu lindern und dadurch die letzte Zeit des Lebens lebenswert zu machen. Hier beginnt die Palliativversorgung.

Als eine der ersten Einrichtungen im Westerwald arbeiten wir seit 2010 eng mit Hausärzten und Palliativmedizinern zusammen, wenn es darum geht, Schmerzen, Übelkeit, Ängste und andere Begleiterscheinungen schwerer Erkrankungen  zu lindern. Wir haben ein Netzwerk geschaffen, in dem unser Pflege- und Betreuungspersonal gemeinsam mit  Ärzten, dem Hospizverein, der Seelsorge, Ehrenamtlichen und mit der SAPV (Spezielle ambulante Palliativversorgung) rund um die Uhr für den Kranken sorgen. Alle Mitarbeiter der Einrichtung werden regelmäßig geschult und in jedem Wohnbereich steht eine ausgebildete Palliativpflegefachkraft für die individuelle Versorgung und Koordination zur Verfügung.

Sterben ist ein Teil des Lebens. Und so unterschiedlich wie die Menschen leben, so unterschiedlich ist auch ihr letzter Weg. Wir möchten die letzte Strecke des uns anvertrauten Menschen in liebevoller  Atmosphäre zusammen mit unserem interdisziplinären Team und in Absprache mit ihm selbst und seinen Angehörigen so gestalten, dass er sie friedvoll und ohne Leiden bewältigen kann.

Von Angehörigen wird uns immer wieder bestätigt, dass wir in diesem Bereich sehr gute Arbeit leisten, und dass sie und der sehr kranke betroffenen Bewohner sich gut versorgt und wohl gefühlt haben. Gute medizinische Versorgung und individuelle, liebevolle Pflege und Betreuung unter Einbeziehung der Klangschalentherapie, der Basalen Stimulation und der Aromapflege sind bei uns selbstverständlich. Wir berücksichtigen dabei die Wünsche und die evtl. bereits in der Patientenverfügung festgelegten Gegebenheiten.

Auch den Angehörigen stehen wir mit Rat und Tat zur Seite. Wir begleiten sie in dieser schweren Zeit und ermöglichen es ihnen rund um die Uhr bei dem Kranken zu verweilen.

Für unsere Arbeit wurden wir 2015 mit dem –  im Westerwald von der Eduard Bay – Stiftung vergebenen – Hospizpreis ausgezeichnet.

Pflegerischer Betreuungsansatz bei Menschen mit Demenz
Das Psychobiografische Pflegemodell nach Prof. Erwin Böhm, das seit 2004 in unserer Einrichtung umgesetzt und gelebt wird, versteht sich als ganzheitliches Pflegemodell für die Pflege und Betreuung desorientierter und verhaltensherausfordernder älterer Menschen und zeigt neue Wege und Perspektiven auf.

Dementiell veränderte Menschen erhalten bei uns eine besondere pflegerische Versorgung, die sich von der Pflege somatisch Erkrankter unterscheidet.

Einen Menschen mit herausfordernden Verhalten zu betreuen heißt, mit ihm und seinen Besonderheiten zu leben und zu akzeptieren, seine Fähigkeiten zu nutzen und seinen Alltag entsprechend zu gestalten.

Das Herausfinden, Wahrnehmen, gezielt beobachten und interpretieren von Verhaltensweisen steht für uns an erster Stelle. Wir registrieren darüber hinaus, wie der Bewohner sich z. B in seiner neuen Umgebung fühlt, welche Rückzugorte er aufsucht, welche Verhalten er zu bestimmten Uhrzeiten zeigt, bei welchen Personen er eine positive Reaktion zeigt.

Wir nehmen den Bewohner mit seiner Individualität an und gestallten unsere Arbeit so, dass er seine „Alltagsnormalität“ leben kann und sich ein „Daheimgefühl“ einstellen kann.

Unsere Angebote sind sehr individuell und gezielt auf den psychischen Zustand eines Menschen abgestimmt, d. h. Pflege und Betreuung orientiert sich vor allem am Gefühlsleben des alten Menschen. Es werden Gewohnheiten und die sehr persönliche Art, wie diese Menschen mit dem Leben fertig geworden sind, in der Pflege und Betreuung berücksichtigt.