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In Siershahn bei Rosi Morgenschweis befindet sich fast so etwas wie ein privates Puppenmuseum mit ca. 100 Puppen in unterschiedlichen Größen.

Voller Stolz zeigt sie ihre Sammlerstücke, die seit 30 Jahren liebevoll in 2 Zimmern des Hauses untergebracht sind.

Jede Puppe hat ihre Geschichte und ihren Preis. Einige konnte sie als Mitbringsel für ca. 30 Euro bzw. DM von früheren Urlaubsreisen mitbringen, andere musste sie über Jahre in Raten abzahlen. Das waren die, welche mehrere Hundert Euro kosteten und zu denen sie noch Zubehör kaufte oder sie einkleidete.

Traurig berichtet sie, dass sie sich nun schweren Herzens dazu entschlossen hat, ihre Sammlung zu verkaufen. Ihr Mann und sie haben beide bereits das achtzigste Lebensjahr überschritten und gesundheitlich geht es auch nicht mehr so gut. Beide haben überlegt, in eine betreute Wohneinrichtung zu ziehen oder aber innerhalb des Hauses für eine Pflege- und Haushaltshilfe Wohnraum zu schaffen. Ganz gleich, welche Variante einmal umgesetzt wird, man kommt nicht umhin, sich von den Sammlerstücken zu trennen.

Damit „Ihre Kinder“, wie sie sie liebevoll nennt, nicht irgendwann einfach weggeworfen werden, möchte sie eine private Puppenausstellung machen und erhofft sich dabei Interessenten, die gern die eine oder andere Puppe kaufen. Dabei ist es ihr nicht wichtig, viel Geld dafür zu bekommen. Für sie zählt der ideelle Wert und es ist ihr größter Wunsch, dass die guten Stücke in liebevolle Hände kommen und dass derjenige, der sie erwirbt sich genauso darüber freut, sie erworben zu haben, wie sie es damals tat.

Am Sonntag, 10. Februar 2019 von 10 – 17 Uhr wird sie alle Puppen im Alten- und Pflegeheim des Hospitalfonds in Montabaur im 2.Obergeschoß ausstellen und sie freut sich jetzt schon auf viele Interessenten. Allein das Anschauen lohnt, und wer Interesse hat, kann sie ganz einfach ansprechen. Gern erzählt sie etwas zu den Puppen und handelseinig wird man sich sicher auch – da ist sie sich ganz sicher.